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So, 06.09.2009 NABUCCO - Klassik Sommer Open Air 2009
Datum/Zeit: So, 06.09.2009 - 20:00 Uhr
Ort: Wingst, Turnierplatz Dobrock
Preise: € 39,- / 49,- / 54,-
Inkl. Vorverkaufs- und Systemgebühren
Tickets: VVK-Stellen | Online-Bestellung

Information:

Diese Veranstaltung ist ersatzlos abgesagt! KARTEN werden an den jeweiligen VVK-Stellen erstattet! Mehr Infos unter Tel. 0531 34 63 72 

Sommer Klassik Open Air 2009

 

Die Staatsoper präsentiert:

 

Giuseppe Verdi: Nabucco

 

 

Vorsichtig gehen die Blicke der Besucher immer wieder von der Bühne nach oben:“ Hält sich das Wetter?“ lautet die bange und meist gestellt Frage. Aber die Antwort ist immer dieselbe: Ja. Mit „NABUCCO“ kommt das Open Air Wetter. Ob Regen oder Sonne, diese Oper begeisterte bisher schon Tausende von Zuschauern und wird dies mit Sicherheit auch weiterhin tun! Die Zuschauer sind schnell in den Bann gezogen. „Tolles Erlebnis“, „Tolle Stimmen“, „Die Aufführung gefällt mir äußerst gut.“, so und noch viel mehr, sprechen immer wieder die Besucher der Open Air Aufführung!

 

 

In einer wunderschönen Kulisse, erwartet das Publikum mit Giuseppe Verdis Nabucco eine der größten Opern und zugleich ein wunderbares Openairspektakel. Es spielt die bekannte und renommierte Schlesische Staatsoper, mit großem Chor, Orchester, Starsolisten und über 100 Mitwirkende in italienischer Originalsprache. Nabucco, die prachtvolle Oper mit dem dramatischen Spiel um Liebe und Macht. Man muss Guiseppe Verdis geniale Freiheitsoper mit dem weltberühmten Gefangenenchor wenigstens einmal unter freiem Himmel und in einer grandiosen Inszenierung erlebt haben. Unter der Stabführung von Tadeusz Serafin wird der gewaltige Chor der Gefangenen erklingen und mit einem Aufgebot an klangstarken und facettenreich singenden Solisten.

 

Open Air-Produktionen bedeuten für jedes Opernensemble eine besondere künstlerische Herausforderung. Hier gilt es Aufführung und Ambiente der Spielstätte zu einem unvergesslichen Opernspektakel zu vereinen. Sänger, Orchester, Regie und Technik müssen sich bei jeder Spielstätte neu auf die atmosphärischen und akustischen Gegebenheiten einstellen. Dies ist der Staatsoper bei ihren bisherigen Sommer Open Air Aufführungen mit weit über 800.000 Zuschauern hervorragend gelungen.

 

Ein Überblick über das Werk

Grundlage der Oper ist das Libretto des Italieners Temistocle Solera (1816–1878). Die Handlung speist sich aus Legenden um den biblischen Herrscher Nabucco (dt. Nebukadnezar II), König Babylons von 605 bis 562 vor Christus. Mit seiner Herrschaft sind Werke wie das Ischtartor, die Hängenden Gärten und der Babylonische Turmbau verbunden. Hintergrund der Opernhandlung sind die Eroberung Jerusalems 587 v. Chr. und die Wegführung des jüdischen Volkes in babylonische Gefangenschaft 586 v. Chr. (2. Könige 25). Das Libretto übernimmt daraus nur wenige Motive. Die Handlung besteht aus vier Teilen.

 

Eine kurze Zusammenfassung:

Nabucco belagert mit seinen Truppen Jerusalem. Die bedrohten Juden nehmen seine Tochter Fenema als Geisel, die jedoch von Ismael gerettet wird. Sie kehrt zu ihrem Vater Nabucco zurück und wird kurz darauf Herrscherin von Babylon. Ihre Schwester Abigail will jedoch die Macht für sich allein. Sie verbreitet das Gerücht, dass Nabucco tot sei und entreißt der Schwester die Krone. In dem Moment taucht Nabucco auf. Er verlangt nun seinerseits, dass er als Herrscher und als Gott angebetet wird.

 

 

 

Die himmlische Strafe für diese Gotteslästerung erfolgt sofort: Nabucco verliert den Verstand.
Abigail wird nun doch Königin. Sie lässt ihre Schwester Fenema, die sich zum Judentum bekannt hat, gefangen nehmen und erlässt ein Todesurteil für sie. Als Nabucco erkennt, dass er durch den Betrug das Todesurteil für sein eigenes Kind unterzeichnet hat, will er die Hinrichtung verhindern. Daraufhin lässt Abigail auch ihn einsperren. In seiner Verzweiflung wendet dem Gott der Juden zu und fleht ihn um Rettung an. Da wird er von seinem Wahnsinn geheilt. Er ergreift ein Schwert und eilt, seine Tochter Fenema zu retten.

„Nabucco“ markiert den Beginn der „Galeerenjahre“ Verdis, in denen er sich von immer neuen Verträgen zum Schreiben von nicht immer erfolgreichen Opern treiben ließ. Der Begriff geht auf einen Brief Verdis von 1858 zurück: „Seit Nabucco habe ich sozusagen keine ruhige Stunde mehr gehabt. Sechzehn Jahre Galeerenarbeit“, schrieb der Komponist da – also von 1842 bis 1858. Zugleich war "Nabucco" der erste ganz große Erfolg Verdis auf der Opernbühne.

 

Giuseppe Verdi: Nabucco - Entstehung des Werkes

 

 

„Nabucco“ markiert den Beginn der „Galeerenjahre“ Verdis, in denen er sich von immer neuen Verträgen zum Schreiben von nicht immer erfolgreichen Opern treiben ließ. Der Begriff geht auf einen Brief Verdis von 1858 zurück: „Seit Nabucco habe ich sozusagen keine ruhige Stunde mehr gehabt. Sechzehn Jahre Galeerenarbeit“, schrieb der Komponist da – also von 1842 bis 1858. Zugleich war "Nabucco" der erste ganz große Erfolg Verdis auf der Opernbühne.

 

Giuseppe Verdi

 

Giuseppe Fortunino Francesco Verdi wurde am 10. Oktober 1813 in Le Roncole (heute zu Busseto) bei Parma geboren. Als Sohn eines Gastwirts kam er aus einfachen Verhältnissen. Dennoch zeigte sein Vater Verständnis für seine musikalische Neigung und gab ihn dem Dorforganisten an die Hand. Mit zwölf Jahren erlangte er die Aufmerksamkeit von Antonio Barezzi, einem wohlhabenden Kaufmann aus Busseto. Dieser nahm ihn zu sich und ließ ihn musikalisch ausbilden, ab 1832 in

 

Mailand. Er förderte Verdi weiterhin, da dieser kein Stipendium des Konservatoriums erhielt. So konnte Verdi sein Studium bei dem Paisiello-Schüler Vincenzo Lavigna (1776–1836) absolvieren.

Seit 1836 als “Maestro di Musica” wieder in Busseto, heiratete Verdi Margherita Barezzi, die Tochter seines Förderers. 1839 begann seine Laufbahn als Opernkomponist mit Oberto, conte di San Bonifazio  an der Mailänder Scala. Es folgte die bisher größte Krise seines Lebens. Seine beiden Kinder und seine Frau starben bis 1840. Seine zweite Oper, Un giorno di regno, wurde ein Reinfall. Verdi verzweifelte an sich selbst und nahm zunächst keine weiteren Aufträge der Scala mehr an. Erst 1842 erschien mit Nabucco sein nächstes Werk und wurde sofort zu einem rauschenden Triumph. Verdi, selbst glühender Anhänger des “Risorgimento”, der italienischen Einigungsbewegung, hatte den Lebensnerv der Italiener getroffen. Der berühmte Gefangenenchor, Va, pensiero, sull’ ali dorate (Flieg, Gedanke, auf goldenen Schwingen), wurde sofort zur heimlichen Nationalhymne. In den folgenden acht Jahren schuf Verdi mit I Lombardi (1843), Ernani (1844), I due Foscari (1844) und Macbeth (1847) weitere patriotische Opern, die alle sehr erfolgreich waren. Verdi war nun so wohlhabend, dass er sich ein Landgut in Sant’ Agata kaufen konnte, sein bevorzugter Wohnsitz von da an. Sein Name diente den Italienern schon zu dieser Zeit als Kürzel der Parole “Vittorio Emanuele Re d’Italia”, “Viktor Emanuel, König Italiens”. Verdi lebte seit 1847 mit der Sängerin Giuseppina Strepponi zusammen, die er 1859 heiratete. Giuseppina hatte in der Ouvertüre des Nabucco 1842 die Partie der Abigail gesungen. Mit Rigoletto  begann 1851 Verdis zweite Schaffensperiode. Nun entstanden seine bis heute beliebtesten Werke: Il Trovatore (1853), La Traviata (1853) und I vespri siciliani (1855). Eine Schaffenspause legte Verdi 1860/61 ein, den Jahren der italienischen Einigung. Er wurde Abgeordneter für Busseto im Regionalparlament von Parma, wurde vom König empfangen und war bei dessen Krönung zum ersten König Italiens dabei. Wieder folgte eine intensive Schaffenszeit, in der so bedeutende Werke wie La forza del destino (1862), Don Carlos (1865) und Aida (1871). Doch nach 1874 zog Verdi sich für lange Jahre ganz auf sein Landgut zurück, enttäuscht von der sozialen Stagnation Italiens nach der Einigung. Erst mit Otello (1887) und Falstaff (1893) gelangen ihm noch zwei sehr reife Alterswerke. Als seine Frau Giuseppina 1897 verstarb, erlosch Verdis Lebenswille. Krank zog er nach Mailand und erlag dort am 27. Januar 1901 den Folgen eines Schlaganfalls. Über 300.000 Menschen aus ganz Europa nahmen an seiner Beerdigung teil. Arturo Toscanini dirigierte als letzten Gruß einen Chor von 900 Sängern mit dem berühmten Chor aus Nabucco: Va, pensiero, sull’ ali dorate.

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